Publikationen

Verschaffen Sie sich einen Überblick über aktuelle Publikationen im Bereich der Verwaltungsinnovation. Bleiben Sie am Laufenden und Erweitern Sie Ihr Wissen!

OECD Declaration on Public Sector Innovation

22
05
2019

The OECD Declaration is an official OECD instrument that establishes five principles, and associated actions, that governments or public organisations can use to inform (or enhance) innovation and its management.

The OECD Declaration:

  • Provides common principles, actions, concepts and language
  • Legitimises innovation
  • Supports the expansion and improvement of innovation to address a variety of challenges and to leverage opportunities

 

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OECD
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Sei innovativ, Verwaltung! - Weichenstellungen und Impulse zur Innovationsfindung

01
08
2018

„Sei spontan!“ lautet das Musterbeispiel für eine paradoxe Aufforderung. Wenn etwas auf Aufforderung oder gar Anweisung geschieht, ist es nicht mehr spontan, umgekehrt: Wenn es wirklich spontan erfolgt, liegt keine Anweisung zugrunde. Ist daher die Aufforderung, „Sei innovativ, Verwaltung!“ (in dem Sinne, jetzt und sofort bei der Lösung einer bestimmten Frage, nicht irgendwann, irgendwie innovativ zu sein) überhaupt praktisch umsetzbar, sind doch Innovationen, wenn sie wirklich neu sind, in ihrer konkreten Gestalt ebenfalls ungeplant und abweichend vom bisherigen Schema?
Das Neue entsteht häufig an den Rändern, ist zuvor allenfalls in Spuren erkennbar und verlangt in der Regel einen anderen, frischen Blick auf die Welt. Deshalb passt etwa der Begriff Innovationsmanagement nicht recht, wenn man darunter ein gezieltes Herbeiführen von Innovation versteht. Allenfalls geht es um die Schaffung geeigneter bzw. inspirierender Rahmenbedingungen, um Herausforderungen, Orientierungen und Richtungen sowie um Weichenstellungen, Impulse und Ermutigung.
So entstehen zwar Innovationen nicht auf Knopfdruck, dennoch können motivierende Probleme oder Bedarfe, Visionen oder erhoffter bzw. überraschender Weise festgestellter Nutzen sowie Ergebnisse und Wirkungen, die etwa in fortgeschrittenen oder neu interpretierten Kontexten neuen Sinn machen, Auslöser von Innovationen sein. Wenn man unter Innovation „jede Veränderung an einem Produkt, einem Dienst oder einem Geschäftsprozess, die einen Wert erbringt“ versteht, kann man diesen Zustand, wenn auch indirekt, herbeiführen oder die Chance auf Erfolg beeinflussen? Der Beitrag will versuchen, dazu einige Anregungen zu geben.

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Hermann Hill
Lehrstuhlinhaber an der Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

Kann es eine digitale Souveränität Österreichs geben? - Herausforderungen für den Staat in Zeiten der digitalen Transformation

01
06
2019

Bislang wurden Dienste auf Basis moderner Informationstechnologie (IT) innerhalb der Verwaltung, wie Cloudcomputing, Automatisierung und Künstliche Intelligenz, hauptsächlich aus
den Blickwinkeln der technischen Machbarkeit, der BenutzerInnenfreundlichkeit und der wirtschaftlichen Effizienz betrachtet. Die Perspektive der staatlichen Souveränität, also der digitalen
Souveränität, steht noch aus. Dieser Artikel ist ein erster Versuch, die zahlreichen Folgen der IT für unser Verständnis der Rolle des Staates im Allgemeinen, der Plattform-Souveränität und
der staatlichen Rolle als Regulator, Dienstleistungsanbieter und Käufer solcher Technologien zu überblicken. Darüber hinaus werden die gesellschaftlichen Folgen und Risiken der digitalen
Technologien für politische und administrative Funktionen dargestellt und diskutiert. Die Autoren kommen zum Schluss, dass die Souveränität des Staates im digitalen Zeitalter unter großem
Druck steht, sie stellen die entscheidenden Fragen, die in der Folge näher untersucht werden sollten und machen Vorschläge, wie die Gesellschaft mit dieser Herausforderung umgehen könnte.

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Gerhard Embacher-Köhle
Innovation Manager der Bundesrechenzentrum GmbH
Michael Nentwich
Direktor des Instituts für Technikfolgenabschätzung
Wilfried Jäger
Programm Manager Digitale Transformation Cloud & Data Science der Bundesrechenzentrum GmbH
Jaro Krieger-Lamina
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung

INNOVATION - Streitschrift für barrierefreies Denken

17
05
2018

Allerorten werden die innovativen Kräfte in Wirtschaft, Technik, Politik und Gesellschaft beschworen – aber Technologieskandale und scheiternde Großprojekte erwecken den Eindruck: Es geht nicht voran. Was Innovation wirklich bedeutet und wie man die Kräfte des barrierefreien Denkens nutzen kann, zeigt Wolf Lotter, Gründungsmitglied und ständiger Autor des Wirtschaftsmagazins »brand eins« in seinem neuen Buch.

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Wolf Lotter
Gründungsmitglied und ständiger Autor des Wirtschaftsmagazins »brand eins«

Die freundliche Revolution - Wie wir gemeinsam die Demokratie retten

02
05
2018

VOM WUTBÜRGER ZUM MUTBÜRGER

DIE FREUNDLICHE REVOLUTION präsentiert gelungene Demokratieexperimente aus ganz Europa – vom demokratischen Kindergarten bis zur irischen Bürgerversammlung. Philippe Narval beschreibt anhand konkreter Projekte, Persönlichkeiten und Initiativen wie Demokratie neu gelebt werden kann und zwar von jedem und jeder! Seine beispielgebenden Geschichten zeigen Lösungswege aus der Demokratiekrise auf und machen Mut, Neues zu wagen.

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Philippe Narval
Geschäftsführer des Europäischen Forums Alpbach

Mission-Oriented Research & Innovation in the European Union - A problem-solving approach to fuel innovation-led growth

21
02
2018

The European Commission, through Carlos Moedas, Commissioner for Research, Science and Innovation, invited Professor Mazzucato to draw up strategic recommendations to maximise the impact of the future EU Framework Programme for Research and Innovation through mission-oriented policy. This report is the result of Professor Mazzucato’s reflections based on her research, with inputs through a consultation process with internal and external stakeholders of the European Commission.

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Mariana Mazzucato
Director of UCL's Institute for Innovation and Public Purpose

Die Pfadabhängigkeit von Demokratiereformen in Österreich (in Journal für Rechtspolitik, S. 171-181)

01
10
2017

Der Beitrag analysiert Demokratiereformen und die dahingehenden Debatten seit Ende der 1990er-Jahre. Im Unterschied zu älteren Studien und Forschungsansätzen, die weiterhin auch die rechtswissenschaftliche Diskussion prägen, bezieht er auch Entwicklungen im Verwaltungsbereich mit ein. Dabei wird erkennbar, dass es in Österreich zwei Pfade von Demokratiereformen gibt, „Demokratisierung durch politische Verfahren“ und „Demokratisierung durch Governance“.

Demokratiereformdebatten haben in Österreich in den vergangenen Jahren deutlich an Intensität zugenommen. Sie werden auf sehr unterschiedlichen Ebenen geführt, wobei meist nur die Diskussionen auf Bundesebene und vereinzelt auf Landesebene in der Öffentlichkeit und in der Politikwissenschaft wahrgenommen werden. Demgegenüber ist die Auseinandersetzung mit Reformdebatten auf lokaler Ebene und im Verwaltungskontext meist auf Interessensgruppen, (un-)mittelbar Beteiligte und einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschränkt. Im Hinblick auf die wissenschaftliche Befassung kommt in diesem Bereich der teilnehmenden Forschung, die durch und über die Mitwirkung in konkreten Reformprojekten erfolgt, ein großer Stellenwert zu.

Ziel des Beitrags ist eine Erweiterung existierender (primär) politikwissenschaftlicher Untersuchungen zu Demokratie- und Verfassungsreformdiskussionen in Österreich für den Zeitraum seit Mitte der 1990er-Jahre. Dabei wird insbesondere die Frage nach der Pfadabhängigkeit von Demokratiereformdiskussionen in Österreich gestellt. Der vorliegende Ansatz ist dabei betont breit und bezieht Diskussionen im Bereich der repräsentativen und direkten Demokratie ebenso wie jene über Beteiligung im Bereich der Gemeinde und der allgemeinen staatlichen Verwaltung mit ein. Ausgeklammert bleiben hingegen Wahlrechtsdebatten.

Zunächst erfolgt eine Darstellung des Standes der Forschung, die vor allem den Zeitraum bis 1997 abdeckt, dabei aber die Verwaltung als selbständige Akteurin ausblendet. Hierbei werden die bisherigen Forschungsansätze um seither hinzugetretene Leitbilder ergänzt und die weitere Entwicklung und Diversifizierung von Demokratiereformen nachgezeichnet. Auf dieser Grundlage werden Erklärungsansätze vorgeschlagen, die einerseits Basis für eine Vertiefung der Forschungsansätze sein können, und die andererseits auch Möglichkeiten der Weiterentwicklung von Demokratiediskussionen sichtbar machen können.

Informationen und Bestellung

Peter Biegelbauer
Center for Innovation Systems & Policy (AIT)
Christoph Konrath
Parlamentswissenschaftliche Grundsatzarbeit (Österreichisches Parlament)

Could crowdsourcing expertise be the future of government?

30
11
2016

Recent political events have revealed tensions between expertise and democracy. Institutions must tap into the know-how of the many, not the few.

Zum Artikel (The Guardian)

Beth Simone Noveck
Director of The Governance Lab

Zukunft Neu Denken - Die wirkungsorientierte Verwaltung bringt Österreich weiter

31
08
2016

Anders als weithin angenommen ist die Verwaltung keine statische Organisation, sondern agiert, reagiert und verändert sich mit der Zeit und entsprechend der Zeit. Auf ihrem Wissen, auf ihrer Expertise stützen sich Entscheidungen, die weit in die Zukunft reichen. Kurz, sie bereitet der Politik und ihrem Handeln den Boden. Im Zentrum dieser Leistung steht die wirkungsorientierte Verwaltungssteuerung, einer ergebnisorientierten Herangehensweise im Gegensatz zu althergebrachten Inputorientierung. Um die Folgen staatlichen oder gesellschaftlichen Wirkens absehen und einschätzen zu können, bedarf es der intensiven ressortübergreifenden Kommunikation auf gemeinsamer Basis. So, dass die linke Hand weiß, was die rechte tut. Diese Wirkungsorientierung ist weit mehr als nur ein Instrument zur Steigerung der Effizienz innerhalb der öffentlichen Verwaltung. Sie ermöglicht einen neuen Grad an Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit, den Bürgerinnen und Bürgern, jedem und jeder Einzelnen. Sie ist sozusagen das Kernelement der Verwaltung des 21. Jahrhunderts. Offen, nachvollziehbar, berechenbar und vorausschauend. Hier wird sie erstmals beschrieben und porträtiert.

Franziskus von Kerssenbrock liefert mit „Zukunft neu denken“ einen informativen Überblick über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der österreichischen Verwaltung. Zahlreiche Grafiken, Statements bekannter und mit der Materie vertrauter Persönlichkeiten aus allen beteiligten Bereichen sowie ein Glossar zu den Begrifflichkeiten der Wirkungsorientierung runden das Überblickswerk ab.

Informationen und Bestellung

 

Franziskus von Kerssenbrock
Freier Autor

Governmental Ideation Systems (in Capitalizing on Creativity at Work, S. 305-319)

01
07
2016

How does one implement highly creative ideas in the workplace? Though creativity fuels modern businesses and organizations, capitalizing on creativity is still a relatively unchartered territory. The crux of this issue is explored as contributors present and analyze remedies for capitalizing on highly creative ideas.

Editors Miha Skerlavaj, Matej Cerne, Anders Dysvik and Arne Carlsen have gathered a large network of contributors across four continents to craft this relevant, evidence-based and holistic text. Multiple levels, methods, approaches and perspectives are all considered while focusing on a single research question. Chapters feature a combination of research-based materials, stories and short cases to show what can be done to implement highly creative ideas in the workplace.

This extremely relevant subject will be of interest to a large number of organizations worldwide that are looking to tap into the potential of highly creative and possibly useful ideas to build their competitive advantage. Specifically, management consultants in Human Resource Management, innovation, creativity, coaching, and/or leadership will find this book useful. It can also be used in Innovation Management MSc and MBA courses, executive education courses, as well as for PhD researchers and innovation management scholars.

Informationen und Bestellung

Peter Parycek
Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung (Donau-Universität Krems)
Ralph Schöllhammer
Webster Private University
Judith Schoßböck
Zentrum E-Governance (Donau-Universität Krems)
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