EIPA: Modul 4 (Teil I): New Work, Führung und Kultur

15
04
2021
Online-Veranstaltung
08:45 - 15:45 Uhr
EIPA
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New Work, Führung und Kultur

Die Rolle der Führungskraft wird entscheidend sein, ob der (digitale) Wandel in der Arbeitswelt gelingt. Die transformationale, inspirierende oder auch mitarbeiterorientierte Führung steht schon lange in der Diskussion – wird aber jetzt immer relevanter. Haltungen und Einstellungen der Belegschaft sind zu prägen. Sie sind für Neues und damit auch für Veränderungsprozesse zu begeistern damit eine nachhaltige Umsetzung von Reformen gelingt.

Führungskräfte haben aktuell die Krise zu bewältigen. Ihnen kommt dabei eine Vorbildfunktion zu. Virtuelle Führung oder „Führung über Distanz“ wurde im Laufe des vergangenen Jahres „über Nacht“ mit Blick auf die Zunahme der Mobilarbeit zur Herausforderung. In der Krise und angesichts von starker Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort lösen Vertrauen und Steuerung über Ziele klassische Führungsstrukturen und Zeitmessungssysteme bisherige Muster (Kontrollmechanismen) teilweise ab. Neue Formen der Kooperation und Kollaboration sind virtuell zu fördern und zu steuern, Ängste abzubauen, Resilienz (auch die eigene) zu stärken und die Kommunikation zu fördern. Hier kann durchaus auf die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden gesetzt werden.

Viele Erfahrungen sind relevant für die Neuausrichtung der Führungskräfteentwicklung der Zukunft. Agile Strukturen werden sehr wahrscheinlich zum „New Normal“ ebenso wie viele Aspekte von Arbeiten 4.0 und New Work. Der Führungsnachwuchs muss entsprechend vorbereitet werden. Auch hier können Laborräume eine weitere wichtige Funktion erfüllen.

Neben der Kompetenzentwicklung und Engagementförderung wird auch eine auf Prävention ausgerichtete Gesundheitsförderung immer wichtiger – auch für die Arbeitgeberattraktivität. Es gilt mit Blick auf die psychische Gesundheit, gute Arbeitsbeziehungen und Arbeitsbedingungen zu gestalten. Gute Führung und Zusammenarbeit sowie ein von Wertschätzung geprägtes Betriebsklima werden zu wichtigen Handlungsfeldern moderner BGM-Strategien in den Verwaltungen. Psychische Gesundheit und Resilienz (individuell und organisational) werden schrittweise zu Schwerpunktthema gerade auch im Kontext der Fehlzeitenentwicklung in der öffentlichen Verwaltung.

Mit Blick auf den Wandel in der Arbeitswelt mit sich schnell verändernden Anforderungen wird auch der Umgang mit Leistungsveränderungen relevant, die mannigfaltige Ursachen haben können. Hier sind die Personalentwicklung, das BGM aber auch das Diversitätsmanagement an der Schnittstelle zur Inklusion gefordert.

Diese mit Blick auf Führung und Zusammenarbeit relevanten Zukunftsthemen wollen wir mit Experten/Innen aus Wissenschaft und Verwaltung thematisieren.

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